Traumasensible Pflege
09.03.2026, 08:00 - 15:00 Uhr | 20.10.2026, 08:00 - 15:00 Uhr | Traumasensible Pflege ist ein patientenzentrierter Ansatz, der die hohe Wahrscheinlichkeit früherer traumatischer Erfahrungen bei Patienten anerkennt und die Versorgung so gestaltet, dass eine Retraumatisierung vermieden wird. Dies geschieht durch den Aufbau von Vertrauen und Sicherheit, indem Pflegekräfte Verhaltensweisen der Patienten als mögliche Überlebensstrategien im Kontext ihrer Vorgeschichte verstehen, statt sie als bloße Probleme abzutun. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Patienten zu verbessern, ihre Beteiligung an der eigenen Genesung zu fördern.
Geeignet als Pflichtfortbildung nach §53b SGB XI
Dieses Seminar beinhaltet folgende Themen:
Schwerpunkt: Traumasensible Pflege
- Trauma - Was ist das und wieso kann es den Arbeitstag beeinflussen?
- Begrifflichkeiten
- Typische Symptome, inkl. Aggression, Dissoziation usw.
- Triggerpunkte
- Ressourcenorientierung
- Wieso benötigt man mehr als 5 Sinne im Umgang mit Traumatisierten in der Pflege
- Fallbeispiele
- Lösungsansätze
- Selbstfürsorge
Zielgruppe:
- Pflegefachkräfte, Pflegekräfte, Betreuungskräfte
Termin:
- 09.03.2026, 08:00 - 15:00 Uhr
- 20.10.2026, 08:00 - 15:00 Uhr
Dozent:
- Manuela Grimm, Pflegepädagogin
Teilnahmegebühr:
- 160,00 € (inkl. Getränke und Mittagessen)
